Orangerie, Schloss Augustusburg, Brühl

 

 

Nach der "Salonkultur in Düsseldorf" im Juli 2011 war pentimenti zur zweiten Ausstellung in diesem Jahr zu Gast in Brühl.

 

 

Schloss Augustusburg war die Lieblingsresidenz des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August aus dem Hause Wittelsbach. Es zählt heute als Meisterwerk des Rokoko zu den ersten bedeutenden Schöpfungen dieser Stilrichtung in Deutschland. 1984 wurde das Schloss Augustusburg durch die UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

 

Vom 05. bis 13. November 2011 zeigten Frank Hahn, Karl-Bernhard Koepsell, Roswitha Rausch, Gerd Rausch, Monika Wrobel und Jochen Wrobel in der Orangerie von Schloss Augustusburg ihre neuesten Werke.

 

 

 

Gerd Rausch begrüßte die rund 200 Besucher, die zur Vernissage in die Orangerie nach Brühl gekommen waren.

 

 

 

 

 

Wilhelm Schmitz, Albürgermeister der Stadt Brühl eröffnete die Ausstellung mit einem Grußwort:

"Ich freue mich, Sie am heutigen Tag zur Eröffnung der Ausstellung der Künstlergruppe pentimenti  hier in der wunderscönen Orangerie des UNESCO-Weltkulturerbe-Schlosses Augustusburg begrüßen zu dürfen. Wenn ich sage: Ausstellung, dann ist dies nicht ganz korrekt, denn hinter pentimenti verbirgt sich weit mehr als reine Kunstbetrachtung", sagte Schmitz.
 

 

"pentimenti, das sind sechs Künstler-Persönlichkeiten, die uns dazu einladen, das Öffentliche zu hinterfragen und nach tieferen Wahrheiten zu forschen. (...) Wir sind also eingeladen, den Ursprung und das Werden der Dinge zu erkunden.

 

Aber in pentimenti steckt vielleicht auch noch mehr:

 

Ist es vielleicht auch eine Einladung, unsere fünf (penta) Sinne (menti) gleichermaßen zu nutzen, zu Sehen und zu Hören, zu Riechen, zu Schmecken und zu Fühlen?

pentimenti ist ein Gesamtkunstwerk, mehr noch eine wunderbare Idee von gesellschaflichem Miteinander.

Daher ist es mir eine große Freude, die sechs Akteure .... hier in Brühl willkommen zu heißen. (...)"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von dem jungen Gitarristen Christoph Lauer.

Impressionen der Ausstellung:

Fotos: ©Jochen Wrobel